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Brüder nach Überfall vor Gericht: Rund 100 000 Euro Beute

Koblenz. Wegen eines Raubüberfalls mit einer Beute von rund 100 000 Euro stehen zwei Brüder seit Donnerstag vor dem Landgericht Koblenz. Den 50 und 45 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, am 29. September 2015 nachts mit Komplizen in ein Haus in Remagen eingedrungen zu sein. Die beiden Rumänen drohten laut Anklage, der Bewohnerin die Kehle durchzuschneiden, wenn sie nicht verrate, wo es Beute gibt. Aus einem Tresor nahmen sie dann das Geld mit. dpa

Unterdessen begann am Donnerstag vor dem Landgericht Mainz der Prozess gegen einen mutmaßlichen Komplizen der beiden. Der 37-Jährige soll außerdem an einem ähnlichen Überfall zwei Tage zuvor in Nieder-Olm bei Mainz beteiligt gewesen sein. Damals machten mehrere Täter Beute im Wert von rund 6000 Euro.

In Remagen hatte die Frau die Täter nach Geräuschen entdeckt und wurde daraufhin niedergeschlagen. Ein Komplize der Angeklagten soll der verängstigten Bewohnerin, nachdem sie mit Kabeln und Kabelbindern gefesselt worden war, brutal ins Gesicht geschlagen haben. Das Opfer erlitt unter anderem Blutergüsse an den Hand- und Fußgelenken, am Rücken und im Gesicht. Sie leidet seitdem an Angstzuständen. Der Prozess wurde nach Verlesen der Anklage auf den 30. Mai vertagt.

Landgericht Koblenz