Bundespolizei richtet Waffenverbotszone am Saarbrücker Hauptbahnhof ein

Sicherheit : Bundespolizei richtet Waffenverbotszone am Saarbrücker Hauptbahnhof ein

Der Saarbrücker Bahnhof ist von der Bundespolizei für das kommende Wochenende zur Waffenverbotszone erklärt worden.

„Mit dieser gefahrenabwehrenden Maßnahme beabsichtigt die Bundespolizei die Sicherheit der Reisenden, aber auch der Bürgerinnen und Bürger aktiv zu erhöhen“, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Das Mitführverbot gilt zwischen Samstag, 1. September, 15.30 Uhr, und Sonntag, 6 Uhr, für alle Schuss- und Schreckschusswaffen, Hieb, Stoß und Stichwaffen, Reizstoffsprühgeräte, Pyrotechnik und Messer aller Art.

Ausgenommen von diesem Verbot sind nur Polizeikräfte, der Zoll, die Bundeswehr, der bezirkliche Ordnungsdienst, die Feuerwehr, Rettungsdienste, medizinische Versorgungsdienste, Sicherheitsdienste sowie Gastronomiebetriebe und Handwerker.

Grund für die Einrichtung der Waffenverbotszone sind die bundesweiten, aber auch regionalen Ereignisse, bei denen Waffen, insbesondere Messer zum Einsatz kamen oder mitgeführt wurden.

Allein 2018 kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei im Saarland zu 81 Vorfällen mit Waffenbezug.

Der Hauptbahnhof Saarbrücken ist gerade am Wochenende ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt insbesondere für Besucher und Einwohner, die zum Einkaufen oder auch für Fest- und Clubbesuche die Stadt aufsuchen.

Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger werde die Bundespolizei verstärkt Kontrollen durchführen. Bei einem Verstoß gegen das Mitführverbot von Waffen droht dem Betroffenen ein Zwangsgeld von 250 Euro.

Mehr von Volksfreund