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Bundeswehr prüft weiter Vorwürfe gegen AfD-Landeschef

Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag. Foto: Thomas Frey/Archiv
Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag. Foto: Thomas Frey/Archiv FOTO: Thomas Frey
Mainz. Über ein Jahr nach der Aufhebung der Immunität prüft die Bundeswehr weiter Vorwürfe gegen den rheinland-pfälzischen AfD-Landes- und Fraktionschef Uwe Junge. Die Ermittlungen drehen sich um mögliche frühere Verstöße des pensionierten Oberstleutnants gegen das Soldatengesetz. „Das Ganze läuft sehr schleppend“, sagte Junge der Deutschen Presse-Agentur. Er sieht sich im Recht und spricht von „haltlosen Vorwürfen“. Das Verteidigungsministerium äußerte sich dazu nicht. Junge hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Landtagswahlkampf 2016 „Vaterlandsverrat“ vorgeworfen. Außerdem soll er eine lesbische Soldatin diskriminiert haben. dpa

Bericht des Wehrbeauftragten 2016

Bericht Spiegel online