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CDU fordert ICE-Verbindung von Berlin über Trier nach Luxemburg

CDU fordert ICE-Verbindung von Berlin über Trier nach Luxemburg

Die rheinland-pfälzische CDU und die luxemburgischen Christdemokraten (CSV) fordern von der Deutschen Bahn eine Intercity-Express-Verbindung (ICE) von Berlin über Trier nach Luxemburg.

Bahnchef Rüdiger Grube bei einem Besuch in Trier.TV-Foto: Archiv/Hermann Pütz

Trier. Der Trierer CDU-Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster hat noch nicht verwunden, dass die Bahn Ende vergangenen Jahres die Direktverbindung Trier-Berlin eingestellt hat. Immerhin ging der einmal am Tag fahrende ICE auf seine Initiative zurück und wurde scherzhaft auch Kaster-Express genannt. Nun hat Kaster einen neuen Anlauf unternommen, Trier wieder in das Fernverkehrsnetz der Bahn aufzunehmen. Gemeinsam mit seinen CDU-Bundestagskollegen Peter Bleser (Cochem) und Patrick Schnieder (Arzfeld) sowie der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner und den Spitzen der luxemburgischen CSV hat er einen Brief an Bahnchef Rüdiger Grube geschrieben. Darin fordern die Politiker, Luxemburg und damit auch Trier mit einer täglichen ICE-Verbindung an das deutsche Fernverkehrsnetz anzubinden. Es sei angebracht, "ein klares Zeichen für den grenzüberschreitenden europäischen Fernverkehr von und nach Luxemburg zu setzen", heißt es. Das könnte Irritationen in Luxemburg ausräumen - darüber, dass sich das Land an dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Igel (Kreis Trier-Saarburg) und luxemburgischer Grenze finanziell beteilige, während gleichzeitig das Angebot an Fernzügen reduziert worden sei. Neben dem ICE waren auch andere Verbindungen über Trier nach Luxemburg gestrichen worden.