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Corona-Impfnachweis ohne Smarthone: Was ist die Immunkarte?

Corona-Pandemie : Impfnachweis ohne Smartphone: Was man über die Immunkarte wissen muss

Immer öfter muss man seinen Impfstatus mit einem EU-weit gültigen QR-Code nachweisen. Wenn man kein Smartphone hat, es nicht bedienen kann oder der Akku leer ist, geht das mit der sogenannten Immunkarte. Wo und wie man sie bekommt.

Beim Besuch im Restaurant, im Kino oder im Museum muss man derzeit nachweisen, dass man entweder gegen Covid-19 geimpft ist oder eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden hat. Immer öfter wird dafür nur noch ein QR-Code akzeptiert. Dieser wird bei der Impfung ausgestellt, ist personalisiert und gilt als besonders sicher gegen Fälschungen. Wer den Code nicht mit dem Smartphone vorweisen kann, kann auf die sogenannte Immunkarte zurückgreifen.

Was ist die Immunkarte?

Die Immunkarte hat die Form einer Scheckkarte. Auf ihr ist ein EU-weit gültiger QR-Code abgedruckt, der Auskunft gibt über den Impf- und Genesenenstatus des Besitzers. Damit kann man leicht nachweisen, dass man vollständig geimpft, geboostert oder von einer Covid-Infektion genesen ist und das ohne Smartphone.

Woher bekommt man eine Immunkarte?

Immunkarten kann man entweder in einer teilnehmenden Apotheke kaufen oder im Online-Shop des Start-ups, das die Karten ausstellt und vertreibt. Dafür braucht man das digitale Impfzertifikat, das entweder bei der Impfung ausgestellt wurde oder das man sich beim Arzt oder in der Apotheke unter Vorlage des gelben Impfpasses und eines identifikationsnachweises kostenlos ausstellen lassen kann. Nach der Bestellung wird die Karte binnen sieben Tage nach Hause geschickt.

Was kostet eine Immunkarte?

Die Immunkarte wird in der Apotheke und im Online-Shop zum gleichen Preis von 9,90 Euro angeboten.

Wieso muss ich für die Immunkarte bezahlen?

Der Impfnachweis per Smartphone über die Corona-Warn- oder die CovPass-App ist kostenlos, weil das Bundesgesundheitsministerium die digitale Lösung - sowie den QR-Code auf Papier - mit Steuergeldern finanziert, heißt es auf der Seite des Start-ups. Die Immunkarte dagegen ist ein Zusatzangebot, das von einem Start-up aus Leipzig angeboten wird.

Wie lange dauert es, bis ich die Immunkarte bekomme?

Nach dem Kauf in der teilnehmenden Apotheke oder im Online-Shop wird die Karte binnen sieben Tage per Post nach Hause geschickt.

Welche Nachweise sind auf der Immunkarte gespeichert?

Auf der Vorderseite der Karte sind keinerlei persönliche Informationen gedruckt. Auf der Rückseite steht der gleiche EU-weit gültige QR-Code, der auch auf dem Impf- und Genesenenzertifikat steht und von den Lese-Apps gescannt werden kann. Zudem stehen dort eine Kartennummer, Name, Vorname sowie Geburtsdatum, die Anzahl der Impfungen und das Datum der letzten Impfung.

Muss ich die Immunkarte nach einer Booster-Impfung bzw. Corona-Infektion neu bestellen?

Um die Booster-Impfung oder eine überstandene Corona-Infektion mit der Immunkarte nachzuweisen, muss man mit dem neuen EU-Covid-Zertifikat eine neue Immunkarte kaufen, auf der der neue Code und der neue Status dann abgedruckt sind.

Wie lange ist die Immunkarte gültig?

Die Gültigkeit der Immunkarte dauert ebenso lange wie die Gültigkeit des aktuellen Impf- und Genesenenstatus. Nach der zweiten Impfung beträgt dieser derzeit 270 Tage. Der Genesenenstatus läuft 90 Tage nach dem PCR-Nachweis der Corona-Infektion ab.