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Corona-Krise: Kulturberater helfen bei Finanzfragen

Coronavirus : Corona-Krise: Hilfe für Kulturschaffende

(Mos) Die Vorhänge bleiben dicht, die Bühnen leer, Museen, Musikschulen und Bibliotheken geschlossen. Wegen der Corona-Epidemie ist seit Mitte März der gesamte Kulturbetrieb zum Erliegen gekommen.

„Viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler, wie auch die übrigen Selbständigen im Kultur- und Kreativbereich haben keine Arbeit und damit auch kein Einkommen mehr“, sagt Kulturminister Konrad Wolf, der am Montag drei Bausteine der Unterstützung ankündigte. Erstens das 50 Milliarden Euro-Hilfspaket: Kleine Unternehmen und Solo-Selbständige sollen Soforthilfen in Höhe von bis zu 9000 beziehungsweise 15 000 Euro erhalten. Noch diese Woche würden Bundestag und Bundesrat entsprechende Beschlüsse fassen.

„Zweitens werden wir die Förderungen des Landes unverändert weiterlaufen lassen. Ich habe entschieden, dass für alle Projektförderungen des Landes der Bewilligungszeitraum bis zum Ende des Jahres verlängert wird“, sagt Wolf. Vorausgesetzt, das Projekt wird verschoben, um den finanziellen Schaden zu minimieren.

Auch bei abgesagten Veranstaltungen können (anders als üblich) nicht mehr abwendbare Ausgaben geltend gemacht werden.

Drittens brauche man Ansprechpartner für die Kulturszene, die derzeit viele Fragen habe.  Dafür stehen Kulturberater zur Verfügung. Für den Norden des Landes ist dies Björn Rodday, der bei der LAG Soziokultur in Lahnstein arbeitet,  Telefon: 02621/62315-10, Mail: info@kulturbuero-rlp.de