Acht Angeklagte Cyberbunker-Affäre Traben-Trarbach: Mammutprozess in Trier beginnt am Montag

Trier · Ein Schutzbau, acht Angeklagte, Hunderttausende Straftaten und eine spannende Frage: Am Montag startet vor dem Trierer Landgericht der Mammutprozess um die Vorgänge im Traben-Trarbacher Cyberbunker.

 Der Sitzungssaal 70 des Landgerichts Trier ist für den Cyberbunker-Prozess gerüstet. Kameras und Monitore sowie corona-konforme Schutzscheiben sollen für einen vorschriftsgemäßen Ablauf sorgen in einem der größten Verfahren, die es jemals am Landgericht gab.

Der Sitzungssaal 70 des Landgerichts Trier ist für den Cyberbunker-Prozess gerüstet. Kameras und Monitore sowie corona-konforme Schutzscheiben sollen für einen vorschriftsgemäßen Ablauf sorgen in einem der größten Verfahren, die es jemals am Landgericht gab.

Foto: TV/Christian Kremer

Es geht um Hundertausende Straftaten, begangen im Darknet, um einen riesigen Bunker aus dem Kalten Krieg, der zur Hightech-Schaltzentrale einer mutmaßlich kriminellen Bande wurde und dann auch noch um nebulöse Verbindungen zur irischen Mafia... Dass die ganze Geschichte an James Bond-Filme, Mafia-Thriller oder an Erfolgs-Serien à la „How to Sell Drugs Online (Fast)“ erinnert,  ist das eine. Doch auch sonst ist der Prozess rund im die Geschehnisse im Traben-Trarbacher Cyberbunker, der am kommenden Montag vor dem Trierer Landgericht startet, in jeder Hinsicht außergewöhnlich.