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Damit Kinder lernen und wegfahren können

Damit Kinder lernen und wegfahren können

Die einen wollen lernen, die anderen sich davon erholen: Bei den neuesten Projekten der Aktion "Meine Hilfe zählt" geht es um die Finanzierung von Lehrern für indische Kinder und um eine Winterfreizeit in Thüringen.

Trier/Bitburg/Villupuram. Die Herbstferien gehen zu Ende, am Montag beginnt wieder die Schule - zumindest für die Kinder in Rheinland-Pfalz. Und wenn so manchem das morgendliche Aufstehen auch schwerfällt - viele indische Kinder würden gern mit den Deutschen tauschen: Sie können nämlich nicht zur Schule gehen, sondern müssen arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen.Unter dem Motto "Schulbank statt Kinderarbeit" hat die Indienpartnerschaft des Trierer Auguste-Viktoria-Gymnasiums daher bereits im vergangenen Jahr über die Aktion "Meine Hilfe zählt" 6800 Euro Spenden gesammelt. Damit wurden fünf Lehrer bezahlt, die 120 Mädchen und Jungen im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu auf den Schulabschluss vorbereitet haben. Außerdem wurden Bücher, Hefte und Schuluniformen finanziert. Jetzt soll das Projekt fortgeführt werden, um weiteren Jugendlichen die Chance auf eine gute Bildung und Ausbildung zu geben. Wieder werden 6800 Euro benötigt. Spenden sind unter der neuen Projektnummer 23093 möglich.Kinder stehen ebenfalls im Mittelpunkt eines Projekts der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Beim Titel "Werd\' ein PferT!" handelt es sich nicht um einen Schreibfehler, sondern um eine Abkürzung - gemeint ist damit ein "Pate für Ferien-TeilnehmerInnen". Zum Jahresausklang ist nämlich noch eine Freizeit in den Weihnachtsferien im thüringischen Sonneberg geplant. Die Teilnahme kostet pro Kind 209 Euro. Eva Bergweiler, Vorsitzende des Awo-Kreisjugendwerks im Eifelkreis Bitburg-Prüm hofft nun auf Spenden, "damit wir viele Kinder aus der Region kostenlos oder subventioniert mitnehmen können und ihnen etwas Freude und Glück bescheren".Beteiligt an der Aktion sind neben dem Jugendwerk auch die Awo-Verbände aus dem Eifelkreis sowie aus Trier-Saarburg und der Stadt Trier. Spenden sind unter Projektnummer 22993 willkommen.Optimistisch sind mittlerweile die Trierer Rollstuhl-Basketballer, die im kommenden Jahr am Eurocup teilnehmen möchten: Die Kosten sind bereits zu 80 Prozent gedeckt. Damit kann jetzt sowohl für Qualifikations- als auch Finalturnier ein behindertengerechter Bus reserviert und angezahlt werden. Zur Deckung der gesamten Reisekosten fehlen aber noch gut 3000 Euro. Die Projektnummer lautet hier 18196.Zum Abschluss eine gute Nachricht von Klaus aus der Eifel, der nach einer Hirnblutung auf einen Rollstuhl angewiesen ist und dem die Volksfreund-Leser ein behindertengerechtes Fahrzeug finanziert haben: Das Auto ist mittlerweile angeschafft, das restliche Geld wird nun für die nötigen Umbauten verwendet.volksfreund.de/meinehilfeExtra

Das Ebola-Virus wütet in Sierra Leone. Salesianerbruder Lothar Wagner von Don Bosco Fambul möchte dort mobile Waschbecken (Foto: privat) aufstellen, um den Menschen einfache Hygienemaßnahmen zu ermöglichen (der TV berichtete am 29. Oktober). Spenden unter Projektnummer 21915. red Extra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47585501300000220012 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67585601030000191919 Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende auch dem gewünschten Zweck zufließen kann. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt bereits vor Buchung der Spende das Spendenziel erreicht, kommt der Betrag anderen "Meine-Hilfe-zählt"-Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. red