Das Ei - ein Alleskönner - Tipps für die Zubereitung

Das Ei - ein Alleskönner - Tipps für die Zubereitung

Eins steht fest: Das Ei ist in der Küche ein Alleskönner! Köstlichkeiten wie Kuchen, Desserts, Soßen und Aufläufe sind ohne Zusatz von Eiern schwer zuzubereiten. Es gibt unzählige Eierspeisen, die mit ein paar Tipps noch besser gelingen können. Hier für alle Eierliebhaber eine Auswahl.

Der Klassiker - das gekochte Ei. Wenn das Frühstücksei beim Kochen aufplatzt, ist das besonders ärgerlich. Um dem vorzubeugen empfiehlt es sich, einen Teelöffel Salz ins Kochwasser zu geben und die Eier vorher auf der stumpfen Seite anzupieksen. Das funktioniert mit einem Eierstecher, aber auch mit einer einfachen Nadel. Mag man sein gekochtes Ei lieber weich, sollte es je nach Größe vier bis sechs Minuten kochen. Ab sieben Minuten wird das Eigelb fest, und ab zehn Minuten wird es dann hart.
Die Herausforderung - Pochieren. Eier zu pochieren, gehört zu den Königsdisziplinen der Eierzubereitung. Hier heißt es Geduld haben und nicht gleich aufgeben, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Wichtig ist beim Pochieren, dass frische gekühlte Eier verwendet werden. Ein Viertel Liter Essig wird mit zwei Litern Wasser zum Sieden gebracht. Jedes Ei wird einzeln in eine Kelle geschlagen und langsam in das Wasser gelassen. Das leicht stockende Eiweiß muss dann mit zwei Esslöffeln über das Eigelb gezogen werden. Nach zwei Minuten ist das Eiweiß auf der Unterseite fest, und die Eier können gewendet werden. Nach weiteren zwei Minuten sind sie außen fest und können mit einer Schaumkelle aus dem Wasser gehoben werden.
Der Liebling - Pfannkuchen. Pfannkuchen sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt. Als Grundmischung braucht man nur Eier, Mehl und Milch und eine Prise Salz. Die Zutaten werden zu einem glatten Teig verrührt, der in einer Pfanne mit ausgelassenem Fett gebacken wird. Wichtig ist dabei, dass die Pfanne nicht zu heiß sein darf - sonst brennt der Pfannkuchen schnell an. Es gibt süße Variationen mit Beilagen von Apfel bis Zimt und leckere deftige Pfannkuchen mit Schinken und Käse.
Der Mythos - Abschrecken. Eine Bauernweisheit besagt, dass sich hartgekochte Eier besser pellen lassen, wenn man sie nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschreckt. Falsch! Wie gut sich ein Ei schälen lässt, hängt von seinem Alter ab. Weil länger gelagerte Eier mehr Luft enthalten, lässt sich die Schale leichter ablösen. Um sicherzustellen, ob ein ungekochtes Ei noch frisch ist, sollte man den sogenannten Schwimmtest machen. Legt man ein frisches Ei in kaltes Wasser, bleibt es am Boden liegen. Ältere Eier richten sich aufgrund der vergrößerten Luftkammer teilweise auf. Schwimmt das Ei jedoch an der Oberfläche, ist es verdorben.
Die erste Hilfe - Kleben. Den Kuchen aus der Form genommen, und das Unglück ist geschehen: Eine Ecke ist abgebrochen. Einfach ein Ei aufschlagen und Dotter von Eiklar trennen. Das Eiweiß ist ein vorzüglicher Kleber - und der Kuchen ist gerettet! pjf

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