Das sagen regionale CDU-Politiker zur Spitzenkandidatur von Baldauf

Regionale Reaktionen zur CDU-Spitzenkandidatur 2021 : Michael Billen: „Bröhr hätte besser auf mich hören sollen“

Christian Baldauf ist der richtige Mann, um die rheinland-pfälzische CDU in die Landtagswahl 2021 zu führen. Das sagen regionale Politiker aus dem Raum Trier. Von Gegenkandidat Marlon Bröhr hätten viele mehr erwartet.

Der Trierer Bezirkschef Moritz Petry sprach nach dem CDU-Wahlkampf zwischen Christian Baldauf und Marlon Bröhr von „einem fairen Verfahren mit einem fairen Sieger“ und fand: „Allen Unkenrufen zum Trotz kann die CDU auch mit zwei Kandidaten geschlossen sein.“

Der Vulkaneifeler Gordon Schnieder sprach vom „richtigen Kandidaten, was das deutliche Ergebnis zeigt“. Baldauf habe auch eine Chance, 2021 die Wahl zu gewinnen. „In vielen Bereichen wie Kitas, Schulen, Kommunen und Breitband gibt es tiefe Unzufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung“, findet Schnieder.

Alexander Licht, Landtagsabgeordneter aus Brauneberg, sagt: „Die CDU ist nicht Klöckner, die CDU ist nicht Baldauf, die CDU ist eine gemeinsam aufeinander abgestimmte Partei. Wenn der Teamgeist der CDU zu einem Spirit wird, haben wir alle Chancen, 2021 stärkste Partei zu werden.“

Der Rioler Arnold Schmitt sagt: „Der richtige Mann hat gewonnen.“ Bröhr habe keine neuen Linien gezeichnet. „Da habe ich mehr erwartet.“ Der Eifel-Rebell Michael Billen hatte vor Wochen gesagt, Marlon Bröhr dürfe nicht kandidieren, wenn er nur 15 Prozent der Intelligenz habe, die ein Politiker braucht. Nach der Wahl von Baldauf sagte Billen unserer Zeitung: „Herr Bröhr hätte besser auf mich hören sollen. Mit den 15 Prozent habe ich wohl nicht ganz falsch gelegen.“