DGB fordert mehr bezahlbaren Wohnraum

DGB fordert mehr bezahlbaren Wohnraum

Neuen, bezahlbaren Wohnraum haben Gewerkschafter am Samstag in Mainz gefordert. „Die Menschen müssen immer mehr von ihrem Einkommen für die Miete aufwenden - Tendenz steigend“, kritisierte der Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Dieter Muscheid.

Kommunaler Wohnungsbau müsse eine originäre Aufgabe der Landkreise werden und dafür die Landkreisordnung geändert werden, forderte er von der rot-gelb-grünen Landesregierung.

Die jetzige Landkreisordnung mache es den Kreisen fast unmöglich, eigene Wohnungsbaugesellschaften zu gründen. Zwar könne auch das von der Landesregierung „favorisierte Modell der Kooperation zwischen mehreren Verbandsgemeinden oder zwischen einzelnen Gemeinden und dem Landkreis“ zu mehr Wohnungen führen. Rechtssicherheit bringe aber nur eine Änderung der Landkreisordnung.

Fast die Hälfte aller Haushalte in Mainz (44,2 Prozent) müssen dem DGB zufolge mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens allein für ihre Miete ausgeben. In Ludwigshafen seien es 42,7 Prozent, in Trier 37,2 Prozent und in Koblenz 33,2 Prozent.

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