Die nächste Runde

Die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Fall des ehemaligen Verbandsbürgermeisters von Neumagen-Dhron, Hans Werner Schmitt, geht in eine neue Runde.

Trier. (red) Am Montag, 26. November, beginnt vor dem Landgericht Trier die Berufung des 42-jährigen Schmitt gegen seine Verurteilung vor dem Amtsgericht Bernkastel-Kues wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes. Das Gericht hatte Schmitt im Juni zu einer Geldstrafe von 7000 Euro verurteilt, weil er bei einer Arbeitskreissitzung im August 2006 unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen mit einem Handy hatte aufnehmen lassen. Schmitt, der im Dezember 2006 als landesweit erster direkt gewählter hauptamtlicher Bürgermeister wegen interner Streitigkeiten abgewählt worden war, hatte die Vorwürfe bestritten. Schmitts Berufung ist uneingeschränkt, so dass das Landgericht den Tatvorwurf nach eigenen Angaben "vollumfänglich zu überprüfen" hat. Die Staatsanwaltschaft Trier hingegen habe ihre Berufung gegen das Urteil auf das Strafmaß beschränkt.