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Dreyer diskutiert im April mit Scheuer über Mittelrheintal

 Das Luftbild zeigt den Loreleyfelsen bei St. Goar (Rheinland-Pfalz) inmitten des Mittelrheintals. Foto: Thomas Frey/Archiv
Das Luftbild zeigt den Loreleyfelsen bei St. Goar (Rheinland-Pfalz) inmitten des Mittelrheintals. Foto: Thomas Frey/Archiv
Mainz. Das verschobene Gespräch der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wird in einigen Wochen nachgeholt. Die beiden treffen sich am 11. April, um über eine Alternativtrasse für den Bahngüterverkehr im Mittelrheintal zu diskutieren, wie die Staatskanzlei in Mainz am Donnerstag mitteilte. dpa

Sie werde Scheuers Aussagen, wonach sich eine solche alternative Trasse erst bei einer erheblichen Steigerung des Güterverkehrs lohne, so nicht stehen lassen, kündigte Dreyer an.

„Ich fordere, dass die lang angekündigte Machbarkeitsstudie für eine alternative Trasse durch den Taunus und Westerwald unverzüglich in Auftrag gegeben wird, um auf dieser Basis zu einer schnellstmöglichen Entscheidung und Planung zu kommen“, teilte die Regierungschefin mit. Der Bahnlärm sei für die Menschen im Mittelrheintal unerträglich, die dortige Bahnstrecke zähle zu den am stärksten benutzten Europas. Im Februar hatte der Landtag in Mainz einstimmig eine baldige Verlagerung des Güterzugverkehrs aus dem Flusstal gefordert.