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DRK ruft zur Blutspende auf

Gesundheit : Rotes Kreuz ruft zur Blutspende auf

Die Blutkonserven drohen knapp zu werden. Das DRK bittet die Bevölkerung daher nun um Unterstützung.

Wegen der grassierenden Grippe und der Sorge um das Coronavirus verzeichnete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) deutlich weniger Blutspender als normal – und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Jeden Tag würden bundesweit 15 000 Spenden gebraucht. Allein um die Krankenhäuser und Arztpraxen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu versorgen, seien täglich 800 Blutkonserven nötig.

Knapp sind diese aktuell nicht. Der Appell dient dazu, sich auf Kommendes vorzubereiten. Wie das Trierer Brüderkrankenhaus mitteilt, wird durch die Reduzierung des planbaren OP-Programms zur Zeit sogar weniger Blut benötigt. Dennoch rufen DRK-Verbände deutschlandweit auf, in der Frühphase der Epidemie verstärkt zu spenden, solange die Durchseuchung noch auf Einzelfälle beschränkt ist, um einen Vorrat anlegen zu können. Das Blut wird nicht für Corona-Kranke benötigt, sondern für andere Patienten.

Carmen Badem vom Blutspendedienst West bittet Freiwillige, nur dann zu kommen, wenn sie absolut symptomfrei sind.  Auch, wer Kontakte mit Menschen hatte, die in Risikogebieten waren, soll zu Hause bleiben. „Wenn der Partner mit dem Kegelclub im Skigebiet war, dann bitte nicht kommen.“ Bei den Terminen werden Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Jeder, der ankommt, soll sich die Hände desinfizieren, die Liegen werden weiter auseinander gestellt als üblich und bevor es zum Arzt geht, wird Fieber gemessen. Badem beobachtet, dass viele Spender noch immer in Grüppchen kommen und nicht genügend Abstand zueinander halten.

Die Termine werden tagesaktuell veröffentlicht unter www.blutspende.jetzt