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Ein Schirm für den Schirmherrn

Ein Schirm für den Schirmherrn

Thomas Linnertz setzt die lange Tradition von ADD-Präsidenten fort und engagiert sich für die Volksfreund-Projekte KLASSE! und Mini-KLASSE!.

Was sollte man seinem neuen Schirmherrn Passenderes als Geschenk überreichen als einen Schirm? Diese Symbolik war für Thomas Linnertz ein "nützlicher Spaß", viel wichtiger sind für den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier aber die Inhalte der Projekte, deren Schirmherrschaft er nun übernommen hat: Wie schon seine Vorgänger an der ADD-Spitze, Josef-Peter Mertes und Dagmar Barzen, setzt der in der Eifel geborene Linnertz die Tradition fort, dass ADD-Präsidenten Schirmherren der Volksfreund-Schulprojekte KLASSE! und Mini-KLASSE! sind.

"Nicht nur weil wir die Schulbehörde sind", betont Linnertz, dass er gerne im übertragenen Sinne seinen Schirm über die beiden größten Schulprojekte der Region mit über 106.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen seit 1998 hält. "KLASSE! und Mini-KLASSE! wollen den jungen Teilnehmern das Medium Zeitung näher bringen und damit die Lese- und Medienkompetenz stärken. Das macht Sinn und ist zukunftweisend, denn Lese- und Medienkompetenz sind heute so wichtig wie nie zuvor", sagte Linnertz bei seinem offiziellen Start als KLASSE!-Schirmherr.

"Zeitungen sind praktisch erfahrbar, sie sind greifbar, ihre Wege sind einfach nachzuvollziehen, und das im Gegensatz zu vielen sozialen Medien in einer Geschwindigkeit, die Zeit zum Nachdenken lässt. Viele Entwicklungen unserer Geschichte wären ohne Zeitungen nicht möglich gewesen", ergänzte der ADD-Präsident bei seinem Besuch bei Volksfreund-Geschäftsführer Thomas Marx. Und der freute sich, dass Linnertz die Tradition fortsetzt: "Mit vielen starken Partnern und dem ADD-Präsidenten als Schirmherrn werden die Schulprojekte auch in Zukunft erfolgreich sein und den Jugendlichen das Thema Medien, aber auch die Region näherbringen."

Gerade im Zeitalter von "fake news" böten Zeitungen grundlegende kommunikative Voraussetzungen für ein demokratisches Staatswesen, betonte Linnertz, der zudem lobt, dass Schüler bei KLASSE! und Mini-KLASSE! selbst aktiv werden können: "Kinder und Jugendliche können eigene Artikel verfassen und trainieren so ihr schriftliches, aber auch ihr mündliches Ausdrucksvermögen, sie üben Kritikfähigkeit und hinterfragen Aussagen. Das stärkt ihr Urteilsvermögen und den bewussten Umgang mit Information, insbesondere auch für den Bereich der neuen Medien."

Bis zu 50 KLASSE!-Seiten werden pro Schuljahr im Volksfreund abgedruckt, allesamt mit Schüler-Artikeln. Mini-KLASSE! richtet sich an dritte und vierte Klassen von Grundschulen, KLASSE! wird vom Volksfreund ab der siebten Klassenstufe für alle weiterführenden Schularten (Gymnasium, Realschule plus, Berufsbildende Schulen, Integrierte Gesamtschulen, Förderschulen) angeboten.