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Einbruch, Diebstahl, Betrug: Ermittler lassen mutmaßliche Bande aus Trier hochgehen

Einbruch, Diebstahl, Betrug: Ermittler lassen mutmaßliche Bande aus Trier hochgehen

Ermittlungserfolg gegen organisierte Kriminalität: Sieben Männer einer osteuropäischen Bande, die im Raum Trier leben, sind nach langwierigen Ermittlungen von der Polizei festgenommen worden. Die Männer sollen unter anderem für Diebstähle, Einbrüche und Betrügereien verantwortlich sein.

Der Kriminaldirektion und der Staatsanwaltschaft Trier ist offenbar ein Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen. Die Polizei nahm sieben aus Osteuropa stammende Männer fest, die ihren Wohnsitz in Trier und Hermeskeil haben. Die Männer sollen unter anderem für Diebstähle, Einbrüche und Betrügereien verantwortlich sein und sitzen nun in Untersuchungshaft.

Die Männerzwischen 22 und 46 Jahren hatten es "bei ihren Taten auf alles abgesehen, was gut und teuer ist - von Bekleidung über Kosmetika, bis hin zu hochwertigen Elektronikgeräten und Fahrzeugteilen", berichtet die Polizei. Im Laufe der Ermittlungen habe sich dann der Verdacht erhärtet, dass die Gruppe auch für Einbrüche, Betrügereien und Schutzgelderpressungen verantworlich sein soll.

Die Polizei geht davon aus, "dass mehr als 200 einzelne Fälle auf das Konto der mutmaßlichen Bande gehen. Tatorte waren neben Trier und Wittlich auch Mainz, Kaiserslautern und Koblenz".

Wie die Polizei erst jetzt bekannt gab, wurden alle Verdächtigen bereits Anfang Juli zeitgleich festgenommen. Bei Durchsuchungen seien weitere Beweise gesichert worden. Die Polizei ging erst jetzt mit den Festnahmen an die Öffentlichkeit, "um den Fortgang der Verfahren nicht zu behindern oder zu gefährden", so die Begründung der Polizei. Die Ermittlungen gegen die Festgenommenen und ihr Umfeld dauerten an.