1. Region
  2. Rheinland-Pfalz

Eine Chronologie der 70 Jahre

Eine Chronologie der 70 Jahre

Mainz (dpa/flor) Rheinland-Pfalz hat schon etliche Male Geschichte geschrieben. 18. Mai 1947: Die Verfassung des neuen Landes Rheinland-Pfalz wird bei einer Volksabstimmung mit 53 Prozent der Stimmen angenommen.

Die erste Landtagswahl gewinnt die CDU, Ministerpräsident wird Peter Altmeier (CDU). 16. Mai 1950: Mainz wird Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, die Landesverwaltung saß bisher in Koblenz. 5. September 1956: Gründung des Freundschaftskreises Rheinland-Pfalz-Burgund, der ersten deutsch-französischen Vereinigung nach dem Kriege. 1. April 1963: Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) nimmt in Mainz seinen Betrieb auf. 26. Mai 1964: Der Mosel-Schifffahrtsweg wird eröffnet. 1. Oktober 1968: In einer Verwaltungsreform werden die fünf Regierungsbezirke auf drei reduziert: Koblenz, Rheinhessen-Pfalz und Trier. 18. Mai 1969: Neuer Ministerpräsident wird Helmut Kohl, der nach seinem Weggang 1976 von Bernhard Vogel ersetzt wird. 13. Juli 1970: Gründung der Universitäten Trier und Kaiserslautern. 1975: Ein Volksbegehren fordert den Anschluss von Koblenz-Trier an Nordrhein-Westfalen. Das Referendum scheitert. 16./17. November 1980: Papst Johannes Paul II. besucht Rheinland-Pfalz. 1984: 2000-jähriges Bestehen von Trier. 17. Mai 1987: Ministerpräsident Vogel bildet eine CDU-FDP-Koalitionsregierung. Erstmals ziehen die Grünen in den Landtag ein. 28. August 1988: Bei einem Flugtag auf dem US-Militärflugplatz Ramstein bei Kaiserslautern stoßen zwei italienische Maschinen einer Kunstflugstaffel zusammen und reißen einen dritten Düsenjäger mit. Bei der Katastrophe sterben 70 Menschen, mehr als 450 werden verletzt. 11. November 1988: Ministerpräsident Bernhard Vogel tritt nach parteiinternen Querelen zurück. Finanzminister Carl-Ludwig Wagner (CDU) ersetzt ihn. 21. April 1991: Die SPD siegt bei der Landtagswahl und löst die bis dahin 44 Jahre regierende CDU ab. Ministerpräsident wird Rudolf Scharping (SPD). Das sozialliberale Bündnis mit der FDP hält bis 2006, ehe die SPD die absolute Mehrheit gewinnt. 1992: Der internationale Truppenabzug aus Rheinland-Pfalz setzt verstärkt ein. 20. bis 24. Dezember 1993: Die Hochwasserkatastrophe verdirbt etlichen Menschen an Mosel, Saar und Sauer die Weihnachtstage. 26. Oktober 1994: Nach dem Wechsel Scharpings nach Bonn wird Kurt Beck (SPD) Ministerpräsident. 20. Juli 2012: Kurt Beck kündigt seinen Rückzug für 2013 an. Ministerpräsidentin wird später Malu Dreyer, die nach dem Nürburgring-Skandal das inzwischen rot-grüne Kabinett umbildet. 13. März 2017: Die SPD bildet mit FDP und Grünen erstmals eine Ampelkoalition. Ministerpräsidentin Malu Dreyer übersteht Monate später einen Misstrauensantrag wegen des geplatzten Hahn-Verkaufs.