Einkommen in der Region stark gestiegen

Trier/Bad Ems · Die Bürger in der Region können sich freuen. Ihr Einkommen ist seit 2000 überdurchschnittlich gestiegen. Dennoch haben die rund 500.000 Menschen in der Stadt Trier und den vier Landkreisen noch Aufholbedarf, um mit den Topverdienern im Land gleich zu ziehen.

(hw) Luxemburg sei Dank! Die Region hat im Vergleich mit den anderen Städten und Landkreisen in Rheinland-Pfalz beim Einkommen in den vergangenen zehn Jahren kräftig zugelegt. Sowohl die Bürger der Stadt Trier, die mit einem Einkommensplus von gut 21 Prozent den größten Sprung unter den zwölf kreisfreien Städten machten, als auch die Einwohner in den vier Landkreise haben statistisch gesehen deutlich mehr Geld zum Ausgeben als vor zehn Jahren.

„Den stärksten Anstieg des Pro-Kopf-Einkommens gegenüber dem Jahr 2000 erzielte unter den Städten Trier, knapp vor Speyer. Die höchsten Zuwachsraten unter den Landkreisen hatten Trier-Saarburg sowie der Eifelkreis Bitburg-mit jeweils über 27 Prozent. Es folgen die Landkreise Vulkaneifel (plus 24) und Bernkastel-Wittlich (plus 22)“, sagt Werner Kertels vom Statistischen Landesamt Bad Ems.

Grund für die positive Entwicklung ist das benachbarte Luxemburg, sagen die Experten. Rund 28.000 Menschen aus der Region Trier arbeiten im Großherzogtum. Sie verdienen Netto – wegen geringerer Sozialabgaben und Steuern – deutlich mehr als bei einem vergleichbaren Job in Deutschland.

Trotz der Aufholjagd in den vergangenen Jahren liegt die Region beim Einkommen noch deutlich hinter den Spitzenreitern. So hat der Trierer im Schnitt ein verfügbares Jahreseinkommen – also der Betrag, den er für Konsum und Sparzwecke verwenden können – von 17.600 Euro. Beim Spitzenreiter Neustadt an der Weinstraße haben die Bürger gut 2000 Euro jährlich mehr. Im Landkreis Mainz-Bingen klingeln sogar 21.800 Euro im Geldbeutel. Das ist der klare Platz eins im Land. In Trier-Saarburg (knapp 19.000) und Bernkastel-Wittlich 18.900 können sich die Verbraucher noch etwas mehr leisten als im Eifelkreis und im Vulkaneifelkreis mit jeweils etwa 18.100 Euro.

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