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Endlich Sommerferien! Jetzt geht es ab in den Süden - Spanien, Türkei und Griechenland beliebteste Ziele

Endlich Sommerferien! Jetzt geht es ab in den Süden - Spanien, Türkei und Griechenland beliebteste Ziele

Viele Familien in der Region sitzen bereits auf gepackten Koffern. Mit dem heutigen Ferienbeginn geht es ab in den Urlaub. Der TV hat nachgefragt, wohin die Reise angesichts von Terrorangst und Euro-Krise geht.

Hurra! Endlich Ferien! Für die rund 53.500 Schüler in der Region heißt es ab heute Mittag: Sechs Wochen den Ranzen in die Ecke stellen bis zum 7. September. Und viele werden mit ihren Familien in Urlaub fahren.

Doch wohin geht die Reise angesichts von Terrorangst und Griechenland-Krise? Der TV hat bei Reisebüros in der Region nachgefragt. Demnach sind Kreuzfahrten sehr beliebt. Auch Spanien und Türkei liegen bei den Urlaubern aus der Region voll im Trend. Diese beiden Länder seien klar Gewinner der Terrorangst in Tunesien, sagt Jörg Scharff, Inhaber von Reisebüros in Speicher und Bitburg.

Nach dem Terroranschlag auf Touristenhotels in Tunesien, bei dem Ende Juni 38 Menschen starben, ist die Nachfrage nach Urlaub dort stark gesunken. "Unsere Tunesien-Kunden haben größtenteils ihren Urlaub umgebucht", sagt Henrike Kammerer, die in Wittlich ein Reisebüro betreibt. Auch zahlreiche Kunden des luxemburgischen Reiseveranstalters LuxairTours haben ihre Tunesien-Reisen storniert. Daher fliegt die Gesellschaft während des Sommers nicht mehr den tunesischen Flughafen Enfidha an, der in der Nähe des Strandes liegt, wo die Touristen erschossen wurden. "Von Reisen nach Tunesien raten wir derzeit ab", sagt Sabine Busch, Inhaberin eines Reisebüros in Gerolstein.

Terrorangst spielt in Griechenland keine Rolle. Dafür aber die Euro-Krise. Doch vor der haben die Urlauber aus der Region offenbar keine Angst. Umbuchungen von Griechenland-Reisen hat es laut Auskunft der Reisebüros kaum gegeben. "Unsere Kunden fliegen weiterhin gerne nach Griechenland und bringen ausgesprochen positive Erfahrungsberichte mit", sagt Henrike Kammerer. Das bestätigt auch Birgid Marvrakis. Die 65-jährige Bernkastel-Kueserin lebt seit 1974 auf der griechischen Insel Rhodos und betreibt dort ein Hotel. Die Touristen würden von der Krise nichts mitbekommen, sagt sie. Für sie gebe es auch unbeschränkt Geld aus Automaten. Lediglich die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 13 auf 23 Prozent mache sich beim Einkaufen und vermutlich auch in den Restaurants bemerkbar.

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