Entscheidung über Formel 1 auf dem Nürburgring steht kurz bevor

Entscheidung über Formel 1 auf dem Nürburgring steht kurz bevor

Gibt es in diesem Jahr ein Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring? Nach Informationen unserer Zeitung soll sich das wahrscheinlich noch in dieser Woche entscheiden. Und die Chancen für die Eifel-Rennstrecke stehen gut.

Der Countdown läuft: In gut fünf Monaten wird der Große Preis von Deutschland ausgetragen. Nur: Wo das Formel-1-Rennen am 7. Juli gefahren wird, ist noch offen. Der Nürburgring wäre an der Reihe. Doch die Verhandlungen mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ziehen sich in die Länge.
Nach Volksfreund-Informationen könnte allerdings noch in dieser Woche eine Entscheidung fallen - und zwar für ein Rennen auf dem legendären Ring. Das verlautete am Montag aus gut informierten Kreisen. Zuvor war bekannt geworden, dass die Verhandlungen zwischen dem Briten und den beiden privaten Projektentwicklern Kai Richter und Jörg Lindner gescheitert sind.
Der Sanierungsgeschäftsführer des insolventen Nürburgrings, Thomas B. Schmidt, hatte angekündigt, bei einem Scheitern der Gespräche selbst mit Ecclestone zu verhandeln. Diese Verhandlungen sind offenbar bereits kurz vor dem Abschluss, auch wenn der Trierer Jurist Thomas B. Schmidt das nicht bestätigen will. Auf TV-Anfrage sagte er, es sei nun Sache von Bernie Ecclestone, sich zu entscheiden. Ähnlich ausweichend äußerte sich auch CDU-Fraktionsvize Alexander Licht. "Ich hoffe, dass Ecclestone über seinen Schatten springt, und bin froh, dass das Kapitel Lindner/Richter beendet ist."
Warum sich der Formel-1-Boss womöglich in letzter Minute doch noch gegen den Nürburgring und womöglich für den Hockenheimring entscheiden könnte, lassen Schmidt und Licht offen. Finanzielle Forderungen sollen jedenfalls keine Rolle mehr spielen, ist zu hören.
Nach Informationen unserer Zeitung gibt es im Zusammenhang mit dem vor vier Jahren neu errichteten Ferienpark in Drees eine millionenschwere Schadenersatzklage gegen Projektentwickler Kai Richter. Auch die Koblenzer Staatsanwaltschaft nimmt das Projekt derzeit unter die Lupe (der TV berichtete).

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