Erhöhte Unfallgefahr wegen liebestoller Rehböcke

Erhöhte Unfallgefahr wegen liebestoller Rehböcke

Wegen liebestoller Rehböcke sollten Autofahrer in Rheinland-Pfalz in den kommenden Wochen besondere Vorsicht walten lassen. Die Paarungszeit beim Rehwild erreiche zwischen Mitte Juli und Mitte August ihren Höhepunkt, teilte der Landesjagdverband in Gensingen am Freitag mit.

Auf der Suche nach paarungswilligen Ricken könnten Rehböcke mitunter scheinbar kopflos auf Wege oder Straßen laufen. In dieser Zeit müssten Autofahrer nicht nur in den Morgen- und Abendstunden aufpassen, sondern auch während des Tages mit Wildtieren auf der Fahrbahn rechnen.

Im vergangenen Jahr gab es dem Verband zufolge rund 23 400 Wildunfälle in Rheinland-Pfalz - sechs Prozent weniger als im Jahr davor. Rund 10 300 Rehe starben demnach im Jagdjahr 2018/2019 auf den Straßen im Land. Keine andere Wildart komme so oft unter die Räder. Abseits der Unfallgefahr können Interessierte während der sogenannten Blattzeit das Phänomen der sogenannten Hexenringe beobachten. Sie entstehen dem Verband zufolge dadurch, dass verliebte Rehe in Kreisen hintereinander herlaufen.

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