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Erfolgreiche Dachmarke Eifel Der entscheidende Impuls für die Erfolgsgeschichte der Dachmarke Eifel, deren Produkte inzwischen in hunderten Geschäften unter anderem in Rewe-Supermärkten weit über die Grenzen der Eifel hinaus vertrieben werden, kam aus Berlin: Im Jahr 2002 stand der Kreis Bitburg-Prüm als eine von 18 Gebietskörperschaften fest, die sich im vom Bundesverbraucherschutzministerium initiierten Wettbewerb "Regionen aktiv" unter insgesamt 206 Bewerbern durchgesetzt hatten.

Kernbestandteil des prämierten Konzepts war die Entwicklung einer Dachmarke Eifel, unter der nach strengen Kriterien ausgewählte Produkte vermarktet werden sollten. Damit, so die Idee, würden regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt und zugleich die Identifaktion mit der Heimat gefördert. Von 2002 bis Ende vergangenen Jahres, als die Förderung auslief, flossen 3,2 Millionen Euro in die Eifel. Unter dem gelben Eifel-E auf vierfarbigem Grund werden inzwischen Schinken, Wurst, Obst, Säfte, Schnaps, Möbel aus Eifeler Holzverarbeitung oder besonders hochwertige touristische Dienstleistungen vermarktet. Mit dem Ende der Förderung war jedoch die Erfolgsgeschichte nicht zu Ende: Unter der Führung des Bitburg-Prümer Landrats Roger Graef hat sich inzwischen der komplette Eifelraum bis nach Nordrhein-Westfalen und in die Provinz Lüttich hinein in der Zukunftsinitiative Eifel zusammengefunden - insgesamt zehn Landkreise in zwei Bundesländern mit knapp 900 000 Einwohnern. In diesem Rahmen sollen die Ansätze der Dachmarke Eifel und weitere Projekte aus dem Wettbewerb "Regionen aktiv" weitergeführt werden.(lars)