Feuer in Rheingoldhalle: kein „elektrotechnischer Defekt“

Feuer in Rheingoldhalle: kein „elektrotechnischer Defekt“

Nach dem Feuer in der Mainzer Rheingoldhalle schließt die Polizei einen „elektrotechnischen Defekt“ als Brandursache aus. „Alles andere ist noch offen“, sagte Rinaldo Roberto, Sprecher der Mainzer Polizei, am Montag.

Am Dienstag sollen Sachverständige die Rheingoldhalle erneut untersuchen. „Dann gibt es hoffentlich mehr Informationen“, sagte Roberto. Die Höhe des entstandenen Schadens war nach Angaben von Polizei und Stadt am Montag weiter unklar.

Nach dem Brand hatte die Polizei Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Dies sei bei einem so großen Brand der reguläre Weg, hatte die Polizei mitgeteilt. Ersten Ermittlungen zufolge könnte sich das Feuer aus einem Schwelbrand bei Sanierungsarbeiten entwickelt haben. Man führe die Ermittlungen weiterhin ergebnisoffen, sagte Polizeisprecher Roberto. Eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ sei möglich.

Das Feuer war am Donnerstagmorgen in der Dachkonstruktion der Halle ausgebrochen. Ersten Schätzungen der Polizei zufolge soll der Schaden in die Hunderttausende gehen.

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