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Feuerwehrleute müssen nicht auf die Uhr schauen

Feuerwehrleute müssen nicht auf die Uhr schauen

Entwarnung für die Freiwilligen Feuerwehren im Land: Die Ausdehnung der EU-Arbeitszeitrichtlinie auf ehrenamtliche Tätigkeiten ist offenbar vorerst vom Tisch. "Die EU-Kommission hat aus dem breiten Protest die richtige Konsequenz gezogen", sagte der Eifeler CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder.

Die Richtlinie legt eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden fest. Es war geplant, neben haupt- auch ehrenamtliche Tätigkeiten zu berücksichtigen. Dies hätte bedeutet: Wer sich neben seinem normalen 40-Stunden-Job ehrenamtlich engagiert, hätte dort höchstens acht Stunden wöchentlich aktiv sein dürfen. Vor allem die deutschen Feuerwehren waren gegen die Neuregelung Sturm gelaufen. sey