Flugplatz Bitburg: Gewerbe statt Terminal

Flugplatz Bitburg: Gewerbe statt Terminal

Dort, wo der luxemburgische Projektentwickler Frank Lamparski den Terminal seines Bitburg-Airports geplant hatte, sollen nun Gewerbeflächen entstehen. Die 38 Hektar Fläche sollen – so der Wunsch des Zweckverbands Flugplatz Bitburg – im Rahmen eines städtebaulichen Vertrags erschlossen werden. Die eigentliche Flugfläche bleibt bei diesen Plänen außen vor.

Die Vision von einem internationalen Flughafen in Bitburg war endgültig gescheitert, als es Lamparski nicht gelang, bis Ostern 2012 30 Millionen Euro Startkapital vorzuweisen.

Voraussetzung für die Gewerbeflächen ist zum einen, dass man sich mit Bund und Land über die Finanzierung einigen kann. Und zum anderen, dass es tatsächlich auch genügend Betriebe gibt, die Interesse an einer Ansiedlung haben. Noch sind am Flugplatz acht Hektar erschlossene Gewerbefläche frei.

Für Michael Billen (CDU), den Aufsichtsratsvorsitzenden der Flugplatz Bitburg GmbH, scheint damit das Ende der Fliegerei noch lange nicht gekommen zu sein. "Trotzdem könnte man da noch einen Terminal hinbauen", sagt er. Und auch flugaffine Betriebe könnten sich dort ansiedeln. Schließlich gehe es um Gewerbeflächen. Billen ist seit vielen Jahren die treibende Kraft hinter den vergeblichen Versuchen, den hauptsächlich von Sportflugzeugen genutzten Landeplatz in einen richtigen Flughafen zu verwandeln.

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