Chronologie: Flugzeugunglücke in der Region auf einen Blick

Chronologie : Flugzeugunglücke in der Region auf einen Blick

Das Unglück von Zemmer-Rodt ist nicht der einzige Unfall von Flugzeugen in der Region. So stürzte im April 2011 ein US-Kampfjet in der Eifel ab, bei Gerolstein starb der Pilot eines Ultraleichtfliegers. Ein Überblick über Unfälle der vergangenen Jahre.

11. August 2015: Ein in Spangdahlem stationierter F-16 stüzt in der Nähe von Bayreuth (Bayern) ab. Bevor sich der 27-jährige Pilot mit dem Schleudersitz aus dem Jet katapultiert, steuert er die Maschine über ein unbewohntes Waldgebiet.

16. Januar 2014:Ein Tornado der Luftwaffe stürzt bei Laubach nahe der A48 ab , beide Piloten retten sich mit dem Schleudersitz.

12. Januar 2014: Beim Absturz eines Geschäftsflugzeugs zwischen Rivenich und Sehlem sterben vier Menschen .

24. November 2013: Auf dem Flugplatz Senheld zwischen Mehren und Daun stürzt ein Ultraleichtflugzeug ab, als sich der 74-jährige Pilot, der allein in dem Flugzeug sitzt, im Sinkflug befindet. Dabei ist der Motor plötzlich ausgefallen. Der Pilot bleibt unverletzt, das Flugzeug wird beschädigt.

13. Juni 2013: Zwischen Zeltingen-Rachtig und Graach stürzt ein Spritzhubschrauber aus etwa zehn Metern Höhe ab. Dabei wird der Pilot schwer verletzt. Ein mitfliegender Winzer erleidet mittelschwere Verletzungen.

5. Juni 2013: Bei dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs zwischen den Gemeinden Birtlingen und Messerich (beide Eifelkreis Bitburg-Prüm sterben zwei 50 und 59 Jahre alte Männer aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm.

5. Mai 2013: Ein Ultraleichtflieger stürzt auf dem Flugplatz Mont Royal bei Traben-Trarbac h ab. Der Pilot hat eine Notlandung einleiten wollen, stößt mit dem Fahrwerk des Fliegers allerdings gegen eine Baumkrone; der schlägt dann aus einer Höhe von drei bis vier Metern auf der Landebahn auf. Der Pilot bricht sich einen Fuß.

3. August 2012: Beim Absturz eines Segelflugzeugs in der Nähe von Idar-Oberstein stirbt der 18-jährige Pilot. Das mit zwei Personen besetzte Flugzeug ist auf freiem Feld abgestürzt.

29. Juni 2012: In Lieser (Bernkastel-Wittlich) stürzt ein Spritzhubschrauber ab. Der 26-jährige Pilot kommt ums Leben.

6. November 2011: Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs in ein Wohngebiet in Gerolstein kommt der 47-jährige Pilot aus der Verbandsgemeinde Gerolstein ums Leben. Trümmerteile der Maschine werden etwa 1000 Meter entfernt vom Fundort der Leiche entdeckt.

1. April 2011: Ein US-Kampfjet vom Typ A-10 stürzt bei Laufeld (Kreis Bernkastel-Wittlich) auf ein Feld. Der Pilot rettet sich mit dem Schleudersitz und überlebt den Unfall verletzt.

1. März 2011: In der Nordeifel stürzt eine Cessna-150-Kleinmaschine ab , der Pilot aus dem Kreis Trier-Saarburg wird nur leicht verletzt.

24. Januar 2011: Ein Tornado erleidet eine Bruchlandung beim Landeanflug auf Büchel , die Piloten bleiben unverletzt.

18. April 2010: Über dem Flugplatz Utscheid (Eifelkreis) stoßen zwei Segelflugzeuge zusammen , alle drei Insassen retten sich mit dem Fallschirm.

23. März 2009: Beim Landeanflug auf den Fliegerhorst Büchel verunglückt ein Tornado-Kampfjet , die beiden Piloten können sich mit dem Schleudersitz retten und werden verletzt.

15. September 2006: Eine F-16 kracht bei der Frohnertkapelle in der Nähe von Oberkail (Eifelkreis Bitburg-Prüm) in den Boden. Der Pilot rettet sich mit dem Schleudersitz. TV-Recherchen ergeben, dass es sich um einen „kontrollierten Absturz“ handelte, entsprechend den Notfall-Vorschriften für Kampfjet-Piloten. Die Bevölkerung ist stinksauer, dass der vorgesehene „Ausstiegspunkt“ in der Nähe ihrer Gemeinde liegt.

Mai 1995: In Spangdahlem zerschellt eine F-15 beim Start. Der Jet explodiert, die Trümmer werden im Umkreis von mehreren Hundert Metern verstreut. Für den Piloten kommt jede Hilfe zu spät. Ein Mechaniker, der beschuldigt wird, das Unglück durch einen Montagefehler verursacht zu haben, nimmt sich das Leben.

März 1980: Eine Phantom aus Spangdahlem schlägt 500 Meter neben der pfälzischen Gemeinde Mehlingen auf, Trümmer fliegen auf die belebte Bundesstraße 40. Zwei Piloten sterben.

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