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Flut in Eifel und Ahrtal - Bafa Bundesförderung für effiziente Gebäude erleichtert

Hochwasser : Flutopfer werden bei Anträgen bevorzugt

Schon vor dem Hochwassser brauchte man Geduld, ehe Förderanträge für neue Heizungen bewilligt wurden. Flutopfer sollen nun bevorzugt behandelt werden.

(Mos) Für alle, deren Heizung bei der Flut zerstört wurde oder die danach energetisch sanieren, gibt es gute Nachrichten. Das Bundeswirtschaftsministerium erleichtert es, die begehrte „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ zu beantragen. Eine Förderung, die schon vor dem Hochwasser so gefragt war, dass das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle  mit den Anträgen nicht hinterherkam –  ja, wie Recherchen unserer Zeitung zeigten, für Bürger nicht mal erreichbar war.

Nun gebe es eine Ausnahmeregelung für Flutopfer, teilt der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder mit: „So kann mit den Aufbauarbeiten bereits vor Antragsstellung begonnen werden. Anträge aus den betroffenen Gebieten werden zudem bevorzugt bearbeitet.“  Darüber hinaus gibt es laut Schnieder eine Fristverlängerung beim Programm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ bis Ende 2022. Das soll es Handwerkern ermöglichen, Flutopfern zu helfen und dann später jene Arbeiten auszuführen, die sie ursprünglich bis zum Jahresende hätten abschließen müssen.