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Für die Umwelt und für die soziale Gerechtigkeit

Für die Umwelt und für die soziale Gerechtigkeit

"Nachhaltigkeit" ist ein Modewort. Aber es gibt auch Leute, die davon nicht nur reden, sondern sich gesellschaftlich dafür einsetzen. Dazu gehört die Lokale Agenda in Trier. Aber sie lebt buchstäblich von der Hand in den Mund und braucht Unterstützung.

Trier. Die Arbeitsfelder der Lokalen Agenda sind breit. Im Zeitalter der Globalisierung gibt es viel zu tun, wenn man sich für "nachhaltige Entwicklung, Solidarität, soziale Gerechtigkeit sowie die Sorge für Mitmenschen und Umwelt" einsetzt, wie es der Trierer Agenda-Vorsitzende Professor Bernd Hamm formuliert.
Zukunfts-Diplom für Kinder, Energiegenossenschaft, Trier aktiv im Team, Aktion Weltbürger, dazu Kino, Vorträge, Workshops, Ausstellungen: Das kleine Team der "LA 21" und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter sind überall dabei, wo es um zukunftsträchtige Aktionen geht. Mit geringem Aufwand und jeder Menge Engagement wird vieles möglich gemacht.
Aber das bescheidene Budget, durch Zuschüsse der Stadt und vereinzelter Unterstützer-Unternehmen aufgebracht, lässt nicht viel Spielraum. Erst recht nicht für die Ausstattung der kleinen Geschäftsstelle in der Palaststraße. Dort gibt es Besprechungen, Seminare, Veranstaltungen, Gremiensitzungen. Nach zehn Jahren sind Boden und Mobiliar dringend renovierungsbedürftig.
Für den Fußboden hat man eine Lösung gefunden: Er soll im Rahmen der Initiative "TAT" in Gemeinschaftsarbeit neu verlegt werden. Aber er dürfte schnell wieder kaputt sein, wenn die alten Tische und Stühle nicht alsbald durch aktuelle Exemplare ersetzt werden.
Mit 1000 Euro ließe sich die Ausstellung auf einen halbwegs vernünftigen - und keineswegs luxuriösen - Stand bringen. "Bis zum Herbst wollen wir das schaffen", sagt Projektleiterin Charlotte Kleinwächter. Sie hofft auf umwelt-engagierte Menschen, die helfen wollen, dass die Lokale Agenda ihre Arbeit unter besseren Rahmenbedingungen fortsetzen kann.
Wer das Projekt "Möbel für den Agenda-Besprechungsraum" unterstützen will, sollte die Projektnummer 9908 angeben. Ausführlichere Infos rund um die Lokale Agenda 21, aber auch zu 50 weiteren Initiativen, auf unserer Internet-Plattform www.volksfreund.de/meinehilfe. DiL
Extra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck bitte vierstellige Projektnummer angeben, damit die Spende ihrem Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg dann als Spendenquittung. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der TV trägt die kompletten Transferkosten. DiL