Gesundheitsministerin rät zur Grippeschutzimpfung

Gesundheitsministerin rät zur Grippeschutzimpfung

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und die Landesärztekammer haben zur Grippeschutzimpfung aufgerufen. „Im Oktober und November ist der ideale Zeitpunkt für eine Impfung, um rechtzeitig vor der nächsten Grippewelle geschützt zu sein“, sagte die Ministerin am Mittwoch in Mainz.

Es seien jetzt schon mehr Impfdosen freigegeben worden als in der gesamten Vorjahressaison. Eine Knappheit der Grippeimpfstoffe sei anders als im vergangenen Winter nicht zu erwarten.

„Auch nach einer vergleichsweisen moderaten Grippesaison im vergangenen Jahr im Gegensatz zu den Vorsaisons ist die Wichtigkeit einer Impfung nicht genug zu betonen“, sagte der Vize-Präsident der Landesärztekammer, Dr. Michael Fink. „Das Leben ist bedeutend sicherer für diejenigen, die sich impfen lassen!“

Menschen ab dem 60. Lebensjahr wird grundsätzlich geraten, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Die Empfehlung gilt auch für Berufstätige, die mit vielen Menschen in Kontakt kommen, wie etwa für medizinisches und Pflegepersonal. Die Ständige Impfkommission empfehle die Grippeschutzimpfung auch für Schwangere und chronisch Kranke sowie für Heimbewohner und Menschen mit erhöhter Infektionsgefahr durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln. Für diese Versicherten würden die Kosten für die Grippeschutzimpfung übernommen.

Fragen zur Influenza beantworten Mediziner bei der Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit am 30. Oktober. Dieses spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 ist von 8 Uhr bis 20 Uhr geschaltet. Es kann von Kunden aller Krankenkassen genutzt werden, wie die DAK ankündigte.

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