Glaubwürdigkeit erschüttert

Glaubwürdigkeit erschüttert

Trier. (sey) Im Totschlagsprozess gegen zwei Frauen aus der Eifel, die den Ehemann und Vater vor acht Jahren umgebracht und seine Leiche in Südfrankreich versteckt haben sollen, hat die Verteidigerin der mitangeklagten Ehefrau einen Punktsieg errungen.

Aussagen der 41-jährigen Tochter, wonach sie Abitur habe und anschließend Betriebswirtschaftslehre studiert, stellten sich als gelogen heraus. Damit ist die Glaubwürdigkeit der mitangeklagten Tochter und Hauptbelastungszeugin deutlich erschüttert. Die Frau hatte das Gewaltverbrechen an ihrem Vater gestanden, die Mutter aber als Drahtzieherin schwer belastet. Die 58-Jährige wiederum bestreitet bislang jegliche Mitschuld an der Tötung des 61-Jährigen. Lediglich beim Verstecken der Leiche will sie damals geholfen haben. Der bis in den November terminierte Prozess vor dem Trierer Landgericht wird in drei Wochen fortgesetzt.