HINTERGRUND

Stimmen aus der Region "Mit Skepsis" betrachtet MARTIN FONTANARI , Geschäftsführer des Europäischen Tourismusinstituts (Eti) in Trier den Begriff "Maas-Mosel-Saar". "Drei Namen in einem sind schwer zu vermarkten", sagt Fontanari. Auch unter den übrigen Vorschlägen seien wenige "mit einer Grundakzeptanz". "Maas-Mosel-Saar ist ohne Authentizität, Glaubwürdigkeit und Identität. Kunstnamen haben keine Chance", ist er überzeugt.

JOSEF ADAMS, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Trier, hält von "Maas-Mosel-Saar" nicht besonders viel: "Er reißt mich nicht vom Stuhl." Mit Saar-Lor-Lux habe man sich arrangiert. "Wir müssen aufpassen, dass die Namensdiskussion nicht zur Glaubensfrage wird und unnötig Porzellan zerschlägt."

Für KARL HAEHSER ist "Maas-Mosel-Saar" ein Name, mit dem er leben kann. "Wir bleiben ja Deutsche und Europäer. Insofern ist die Großregion ein Arbeitsbereich", sagt der Ex-Staatssekretär, inzwischen Mitglied der Santer-Kommission für eine Vision 2020 für die Großregion. "Saar-Lor-Lux" sei zu eng für die Großregion, der Name "Carolingien" dagegen zu weit gefasst.(sas)

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