HINTERGRUND

Organisierte Kriminalität Organisierte Kriminalität (OK) ist kein eigener Straftatbestand und oftmals schwierig exakt einzuordnen. Allgemein wird OK als eine "von Gewinn- und Machstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten" angesehen. Dabei wird mit geschäftsähnlichen Strukturen gearbeitet, Gewalt angewendet und eingeschüchtert oder auch versucht, auf Politik, Behörden oder Wirtschaft Einfluss zu nehmen. Die Straftaten reichen von Drogengeschäften über Waffen- und Menschenhandel bis zu Schutzgelderpressung, Prostitution und Wirtschaftskriminalität. Verfahren in Kriminalitätsbereichen (Auszug): 2002 2003 Drogenhandel 6 10 Waffen 3 3 Gewalt 4 4 Einschleusung 1 3 Fälschungen 2 2 Von den landesweit 16 OK-Komplexen gab es 2003 zwei bei der Staatsanwaltschaft Trier (2002: zwei von insgesamt elf).