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Hornbach optimistischer: Profite Online-Geschäft

Hornbach optimistischer: Profite Online-Geschäft

Pools, Grills und Gartenmöbel boomen während der Corona-Pandemie. Das schlägt sich auch in der Bilanz von Hornbach nieder.

Die Baumarkt-Gruppe Hornbach wird nach einem Umsatz- und Gewinnplus optimistischer für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr gemessen am Vorjahreszeitraum um 20,2 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, wie die Hornbach-Gruppe am Dienstag im pfälzischen Bornheim mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 235 Millionen Euro, gut 77 Prozent mehr als im Vorjahr.

Verantwortlich für gestiegene Umsatz- und Gewinnzahlen im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende August seien deutlich mehr Bedarf an Baumarktprodukten während der Corona-Pandemie und eine häufigere Nutzung der Onlineshops. Demnach gewann das Online-Geschäft an Fahrt und stieg im ersten Halbjahr konzernweit um zwei Drittel. „Ein abruptes Ende dieses Verbrauchertrends ist derzeit nicht absehbar“, sagte Konzernchef Albrecht Hornbach.

Die Nachfrage in den 160 Bau- und Gartenmärkten der Holding und im Online-Geschäft war im ersten Halbjahr auch deshalb gestiegen, weil viele Menschen in der Corona-Pandemie mehr Zeit zu Hause verbringen.

Der Vorstand präzisierte „trotz unsicherer Zeiten“ die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Es werde erwartet, dass der Konzernumsatz 2020/21 in einem Korridor zwischen 8 Prozent und 15 Prozent wachsen werde, teilte das Unternehmen mit. Im vorherigen Geschäftsjahr hatte Hornbach 4,7 Milliarden Euro erlöst. Das Unternehmen hatte im August bereits Steigerungen in Aussicht gestellt. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 6,6 Prozent auf knapp 23 000.

„Viele Menschen hatten coronabedingt Sorgen vor anderen Aktivitäten und haben den Sommer lieber zu Hause genossen“, sagte Hauptgeschäftsführer Peter Wüst vom Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) in Köln. Auch deshalb sei die Nachfrage nach Sommersortiment und Freizeitartikeln sprunghaft gestiegen. „Die Menschen hatten auch Lust, etwas zu tun“, meinte Wüst.

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