Horrorunfall in der Eifel: 23-Jähriger tötet vermutlich Bruder und rast später in den Gegenverkehr

Horrorunfall in der Eifel: 23-Jähriger tötet vermutlich Bruder und rast später in den Gegenverkehr

Der 23-jährige Autofahrer, der am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall auf der B 56n nahe Euskirchen bei einem Unfall getötet wurde, hatte zuvor vermutlich seinen Bruder umgebracht. Die Polizei fand die Leiche des 27-Jährigen im Elternhaus der Geschwister.

Ein 23-Jähriger rast am Donnerstagmorgen auf der B 56n bei Euskirchen frontal in einen entgegenkommenden LKW. Nach Ansicht der Polizei und der Staatsanwaltschaft Bochum soll der junge Mann kurz vor seinem tödlichen Unfall seinen vier Jahre älteren Bruder im Elternhaus der Geschwister in Witten getötet haben.

Die Eltern der beiden Brüder waren gestern Nachmittag nach einem Urlaub in ihr Haus zurückgekehrt. Dort entdeckten sie ihren 27-jährigen Sohn, der blutüberströmt im Treppenhaus lag. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Witteners feststellen.

Bei der Obduktion stellte sich laut Staatsanwaltschaft heraus, dass der 27-Jährige mit einem Messer getötet wurde. Die Gerichtsmediziner gehen davon aus, dass die Tat am Donnerstag zwischen drei und vier Uhr morgens begangen wurde.

Der Leichnam des bei dem Unfall getöteten Bruders soll am Freitag obduziert werden. Genaue Hintergründe zu der Tat stehen zurzeit noch nicht fest.

Bei dem Unfall in der Eifel war das Auto derart zusammengedrückt worden, dass der tödlich verletzte Fahrer erst nach vielen Stunden geborgen werden konnte. Das Wrack war nach Polizeiangaben ein einziger Klumpen, an dem man nicht einmal mehr Ketten anbringen konnte. Ursprünglich hatten die Rettungskräfte das Wrack mit zwei LKW auseinanderziehen wollen, um die Leiche zu bergen. Stattdessen schnitten sie den Toten aus den Resten des Autos heraus.

Der Unfallfahrer war beim Überholen eines Autos auf die Gegenspur einer Bundesstraße geraten und frontal mit einem LKW kollidiert. Der 58 Jahre alte LKW-Fahrer erlitt einen Schock.

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