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Inka-Ausstellung in Völklinger Hütte übertrifft Erwartungen

Die Totenmaske der Gottheit Ai Apaec in der Völklinger Hütte. Foto: Oliver Dietze/Archiv
Die Totenmaske der Gottheit Ai Apaec in der Völklinger Hütte. Foto: Oliver Dietze/Archiv FOTO: Oliver Dietze
Völklingen. Die Ausstellung „Inka - Gold. Macht. Gott.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zählt zu den fünf besucherstärksten Ausstellungen Deutschlands im Ausstellungszeitraum seit der Eröffnung vor einem Jahr. Das teilten die Veranstalter am Montag mit. Mit 186 545 Besuchern war die Ausstellung am Sonntag zu Ende gegangen. „Das Besucherinteresse hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagte Generaldirektor Meinrad Maria Grewenig. dpa

„Inka - Gold. Macht. Gott.“ zählte zugleich zu den vier besucherstärksten Ausstellungen in der Geschichte des Saarlandes und der Völklinger Hütte. Rund 28 Prozent der Besucher kamen aus dem Saarland, 45 Prozent aus anderen deutschen Bundesländern und 27 Prozent aus dem Ausland. Mit 220 Exponaten zur Kultur der Inka und den Vorgänger-Kulturen war die Ausstellung in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal zu erleben. Die meisten Ausstellungsstücke stammten aus Museen in Südamerika. Die Besucherbewertung mit 1,75 auf der Schulnotenskala habe gezeigt, dass die Ausstellung „als sensationell einzustufen“ sei, teilte Grewenig mit.

Ab Samstag, 19. Mai, zeigt die Völklinger Hütte in der Gebläsehalle die Ausstellung „Legende Queen Elisabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari“. Dabei werden Fotos, Gemälde, Briefmarken und Münzen aus einer der größten Sammlungen dieser Art, der Sammlung Luciano Pelizzari, präsentiert. Die aktuelle Ausstellung „Banksy’s Dismaland&Others - Fotografien von Barry Cawston“ ist noch bis zum 4. November zu sehen.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte