Jobabbau bei Saarstahl: Sozialverträgliche Umsetzung

Jobabbau bei Saarstahl: Sozialverträgliche Umsetzung

Die Stahl-Holding-Saar hat bekräftigt, dass der geplante Stellenabbau sozialverträglich umgesetzt werden soll. Bei einer Betriebsversammlung sei der aktuelle Stand zu den geplanten Kostensenkungszielen erörtert worden, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag.

Bereits im Dezember hatten sich das Unternehmen und der Betriebsrat auf Instrumente wie Altersteilzeit und Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen geeinigt.

Am kommenden Montag (17. Februar) soll es eine weitere Betriebsversammlung bei dem ebenfalls zur Holding gehörenden Unternehmen Dillinger Hüttenwerke geben. Die Stahl-Holding-Saar hatte im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, bis 2022 bei den beiden Unternehmen 1500 Stellen zu streichen und weitere 1000 Arbeitsplätze an externe Dienstleister auszulagern. Die Gruppe, bei der derzeit weltweit rund 13 700 Menschen beschäftigt sind, peilt Kostensenkungen von insgesamt 250 Millionen Euro an, davon 150 Millionen Euro Sachkosten sowie 100 Millionen Euro Personalkosten.