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Keine erhöhte Unfallgefahr am Freitag, den 13.

Keine erhöhte Unfallgefahr am Freitag, den 13.

Vermutungen, der Freitag am dreizehnten Tag im Monat sei gefährlicher als andere Tage, bewahrheitet sich nicht. Dies geht auch aus einer Unfallstatistik der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

An jedem durchschnittlichen Freitag passieren laut Techniker Krankenkasse in Rheinland-Pfalz rund 71 Unfälle. An Freitagen, die auf einen 13. Monatstag fallen, sind es nur zwei mehr als an sonstigen Freitagen. Bundesweit werden an normalen Freitagen im Schnitt 1 523 Unfälle registriert, an den ein bis drei Mal im Jahr auftretenden Freitagen am 13. sind es 20 Unfälle mehr.

Dass es 20 Unfälle mehr als an anderen Freitagen sind, liegt laut TK hauptsächlich daran, das man bei den normalen Freitagen eine statistisch gesehen größere Datenmenge zum Vergleich hat. Die wenigen Freitage am 13. liefern eine ungenauere Zahl, da die Anzahl dieser Tage geringer ist.

Morgen ist wieder ein Freitag, der 13. Manche Menschen sind an diesem Tag so abergläubisch, dass sie aus Angst vor Unglück das Auto stehen lassen oder teilweise gar nicht aus dem Haus gehen. "Für die krankhafte Angst vor Freitag, dem 13. gibt es sogar einen Fachbegriff: Paraskavedekatriaphobie", erklärt Cornelia Benzing, Sprecherin der TK-Landesvertretung in Mainz.Manchmal geht der Aberglaube so weit, dass es in manchen Flugzeugen erst gar keine Sitzreihe mit der Nummer 13 gibt. Auch zahlreiche Hotels haben kein Zimmer mit der Nummer 13.

Den Ursprung der Angst vor der Zahl findet man in der christlichen Tradition - der Freitag als der Todestag Jesu und die 13 als allgemein bekannte Unglückszahl ergeben für viele Menschen einen angeblich vom Pech verfolgten Tag.

Neben der Tatsache, dass die Zahl 13 von manchen Menschen auch als Glückszahl gesehen wird, gibt es zumindest in der Unfallstatistik der TK keinerlei Hinweise darauf, dass der Freitag, der 13. gefährlicher sein könnte als jeder andere normale Freitag es ist.