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Kinderpornos auf dem Computer: Klage gegen Eifeler Polizisten

Kinderpornos auf dem Computer: Klage gegen Eifeler Polizisten

Er hatte 60 Kinderpornofilme auf dem privaten Computer: Ein 55-jähriger Polizeikommissar hat sich am Dienstag vor dem Verwaltungsgericht Trier verantworten müssen.

Ziel der Disziplinarklage des Landes Rheinland-Pfalz ist die Aberkennung seines Ruhegehalts.

Fahnder hatten bei dem aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm stammenden Mann kinderpornografische Dateien gefunden. Im April 2010 akzeptierte er einen Strafbefehl des Amtsgerichts über 120 Tagessätze à 40 Euro.

Auf dieses abgeschlossene Strafverfahren baut das dienstrechtliche Verfahren auf. 2009 wurde der Polizist vom Dienst suspendiert, Ende 2010 wegen Dienstunfähigkeit in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Bei der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht räumte der 55-Jährige den damaligen Besitz der Kinderpornos ein. Darüber hinaus hatte er seinen Dienstrechner und Dienstwagen unzulässig privat genutzt.

Das Verwaltungsgericht will sein Urteil in etwa zwei Wochen fällen.