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Kinderpornos: Eifeler Priester soll 5600 Euro Geldstrafe zahlen

Kinderpornos: Eifeler Priester soll 5600 Euro Geldstrafe zahlen

Wegen des mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornos soll ein 37-jähriger katholischer Priester aus dem Bistum Trier 5600 Euro Geldstrafe zahlen.

(sey) Strafbefehlsantrag der Saarbrücker Staatsanwaltschaft beim Völklinger Amtsgericht: Ein katholischer Priester aus der Eifel soll eine Geldstrafe von 5600 Euro zahlen, weil er Kinderpornos besessen haben soll. Ob das Gericht dem Antrag folgt, steht noch nicht fest.

Fahnder des Bundeskriminalamts waren bei einer der größten bundesweiten Aktionen gegen Besitzer und Händler von Kinderpornografie auf den zuletzt in der Eifeler Pfarreiengemeinschaft Großkampenberg, Eschfeld, Harspelt und Lützkampen eingesetzten Priester gestoßen. Als die Vorwürfe im November bekannt wurden, wurde der Geistliche vom Bistum beurlaubt. Kurz darauf verzichtete er auf sein Amt als Pastor der Pfarreiengemeinschaft.

Nun muss ein Gericht über den Erlass des Strafbefehls entscheiden. Akzeptiert und zahlt der Priester die Geldstrafe, ist der Fall erledigt. Er gilt nicht als vorbestraft. Was der Priester derzeit macht, wollte das Bistum auf TV-Anfrage nicht sagen. „Uns liegt vom Gericht nichts vor, und so lange äußern wir uns auch nicht“, sagte Sprecher Stephan Kronenburg.