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Kirche setzt Ängsten Mut entgegen

Volker Jung, Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Foto: Arne Dedert/Archiv
Volker Jung, Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Foto: Arne Dedert/Archiv FOTO: Arne Dedert
Frankfurt. Mit ihrer Aktion „Fürchtet euch nicht“ will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Menschen dazu ermutigen, sich offensiv mit ihren täglichen Ängsten auseinanderzusetzen. Rund eine Million Haushalte im Kirchengebiet haben am Dienstag ein Schreiben mit dem Aufdruck „Was kommt morgen“ erhalten. Der Brief ist Teil einer neuen Impulspost-Aktion der EKHN und enthält unter anderem Tipps zum Umgang mit Ängsten sowie Hinweise auf Hilfsangebote. In Kurzporträts kommen zudem Menschen zu Wort, die von ihrem persönlichen Umgang mit der Angst berichten. dpa

„Aus christlicher Sicht ist es wichtig, dass Menschen einen klaren Blick behalten und sich nicht von der Angst beherrschen lassen“, sagte EKHN-Kirchenpräsident Volker Jung. Die Botschaft der Christen sei nicht, die Ängste der Menschen zu verstärken, sondern ihnen Mut zu machen. Zwar müssten Probleme klar benannt werden, um sie zu lösen, „aber gerade in gesellschaftlichen und politischen Debatten werden Ängste heute oft bewusst geschürt“, sagte Jung, der den Glauben als „Gegengewicht“ zu der zunehmenden Verunsicherung innerhalb der Gesellschaft bezeichnete.

Die EKHN hat rund 1,6 Millionen Mitglieder. Rund ein Fünftel der Kirche liegt in Rheinland-Pfalz.

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