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Kirchenvorschlag stößt auf positive Resonanz

Kirchenvorschlag stößt auf positive Resonanz

Gemeinsame Kirchen für Katholiken und Protestanten? Zumindest beim stellvertretenden Generalvikar des Bistums Trier, Michael Kneib, stößt dieser Vorschlag von Superintendent Jörg Weber auf offene Ohren.

"Ein interessanter Vorschlag", meinte am Dienstag der stellvertretende Verwaltungschef des Trierer Generalvikariats, Michael Kneib. "Wenn es konkrete Ideen in dieser Frage von Seiten der evangelischen Kirche gibt, sind wir gerne zu Gesprächen bereit", sagte Kneib auf Anfrage von volksfreund.de Nach seinen Angaben erstellt das Bistum derzeit mit den Kirchengemeinden ein Immobilienkonzept.

Dabei gehe es auch darum, die Zahl der Pfarrheime zu reduzieren. Statt dessen könnten im ländlichen Raum künftig Dorfgemeinschaftshäuser gemeinsam genutzt werden. Der Trierer Superintendent Jörg Weber hatte sich gegenüber dem Trierischen Volksfreund für eine engere Zusammenarbeit von Protestanten und Katholiken ausgesprochen. Kirchen, Gemeindehäuser und Büros sollten künftig dort, wo es Sinn mache, gemeinsam genutzt werden.

Ebenso wie die Katholiken rechnen auch die Protestanten mit zurückgehenden Gläubigenzahlen und sinkenden Kirchensteuereinnahmen. Bistum und Landeskirche haben deshalb bereits Sparpakete geschnürt.