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Klöckner: Schluss mit Rheinland-Filz

Klöckner: Schluss mit Rheinland-Filz

Beim Parteitag der Landes-CDU im pfälzischen Ramstein-Miesenbach hat Spitzenkandidatin Julia Klöckner unter Anspielung auf einige Affären der SPD-Landesregierung gefordert, aus "Rheinland-Filz" müsse wieder Rheinland-Pfalz werden. Sie gebe die "Klöckner-Garantie", dass nach der Wahl am 27. März so viele CDU-Abgeordnete wie noch nie im Landtag sitzen würden.

"Dafür kämpfe ich, dafür renne ich." Die Hoffnungsträgerin der Union tritt gegen "die rot-grüne Einheitsschule" ein und sagt, die CDU garantiere die Gymnasien. Dort dürfe es keine Experimente mit behinderten Kindern geben, die dort laut SPD unterrichtet werden sollten.

Die 37-jährige Bundestagsabgeordnete aus Bad Kreuznach will ferner ein "Belastungsmoratorium" für Betriebe installieren, damit diesen fünf Jahre lang seitens der Politik keine zusätzlichen Belastungen aufgebürdet werden.

Klöckner fordert außerdem schnelles Internet für alle und betrachtet das Sparen als Handlungsempfehlung. Am Ende der Rede Klöckners flimmert das Ziel für die anstehende Landtagswahl kurz über zwei Leinwände: "Beck ist weg, Klöckner kommt, CDU ist da".

Die 230 Delegierten beschließen ansonsten die Landesliste ihrer Kandidaten. Für Julia Klöckner als Nummer eins haben 227 Delegierte votiert, einer dagegen.