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Klotti-Park: Öffentliches Statement zur Achterbahn - was im Winter passieren muss

Nach Todesfall : Klotti-Park gibt öffentliches Statement zur Achterbahn ab – was passiert im Winter?

In diesem Jahr wurde der Wild- und Freizeitpark Klotten von einem Todesfall erschüttert. Die Achterbahn, in der das Unglück passierte, steht seitdem still. Der Park erklärt nun, was mit dem Fahrgeschäft passieren soll.

Am 1. November verabschiedet sich der Klotti-Park in die Winterpause. Erst im kommenden Frühjahr wird er wieder für die Besucher öffnen. Dann soll auch die Achterbahn wieder fahren. Sie hat keine Besucher mehr befördert, seit am 6. August eine Saarländerin bei einer Fahrt zu Tode kam. Sie wurde aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache aus dem Waggon geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle.

Um zu informieren, wie es nun weitergeht, hat der Klotti-Park am 27. Oktober ein Statement auf seiner Website und über Facebook veröffentlicht. Der Park bestätigt damit im Wesentlichen, was eine Sprecherin bereits Mitte Oktober dem Trierischen Volksfreund mitgeteilt hatte.

Klotti-Park muss bei Achterbahn nachrüsten

Der TÜV Rheinland hat die Anlage überprüft und festgestellt, dass es keinen technischen Defekt an der Achterbahn in Klotten gab. „Das Gutachten hat ergeben, dass das in unserer Achterbahn vorhandene Rückhaltesystem, also die Bügel zur Sicherung der Fahrgäste, zum Zeitpunkt des Unfalls den gesetzlichen Anforderungen entsprach“, heißt es in dem Statement. Auch der zuständige Landkreis Cochem-Zell hatte zuvor die Ergebnisse der TÜV-Prüfung veröffentlicht.

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Als Konsequenz aus dem Gutachten soll aber über den Winter an der Anlage gearbeitet werden. „Um nunmehr eine Wiederinbetriebnahme gemäß dem Stand der Technik zu gewährleisten, haben wir eine Nachrüstung in Anlehnung an die vorgeschlagenen Maßnahmen des TÜVs Rheinland veranlasst“, erklärt der Klotti-Park seinen Besuchern. „Wir arbeiten für Euch darauf hin, dass wir unsere Achterbahn in der kommenden Saison 2023 wieder in Betrieb nehmen können.“

Was war in Klotten geschehen?

Fast drei Monate nach dem Todesfall bleibt unklar, was genau am 6. August in Klotten geschehen ist. Die verunglückte Besucherin aus St. Wendel im Saarland soll bei der Fahrt unter anderem mit ihrer Tochter in einem Waggon gesessen haben. Sie waren mit weiteren Angehörigen im Klotti-Park.

Besucher des Parks erklärten dem Volksfreund, dass sie am selben Tag mit der Achterbahn gefahren sind. Demnach sei es auffällig gewesen, dass das Personal die Sicherheitsbügel der Waggons nicht kontrolliert hat.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Tödliches Unglück im Klotti-Park