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| 11:16 Uhr

Koalition fordert Erhalt der Postzustellung auf dem Land

Das Logo der Deutschen Post. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Das Logo der Deutschen Post. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv FOTO: Ralf Hirschberger
Mainz. Die rheinland-pfälzische Ampel-Koalition fordert die Deutschen Post dazu auf, an der Postzustellung vor allem auf dem Land nicht zu rütteln. Die Fraktionen von SPD, FDP und Grünen verlangen in einem Antrag, dass die Digitalisierung nicht zu Einschränkungen der Service-Qualität führen soll und die Post ihrer Aufgabe als Dienstleister weiter nachkommt. Sie warnen das Unternehmen auch, den Druck auf die Arbeitnehmer zu erhöhen. Der rheinland-pfälzische Landtag wird über den Antrag in der kommenden Woche beraten. dpa

„Es gibt eine rechtliche Notwendigkeit der Deutschen Post AG, dass sie für die ländlichen Räume, für jede Gemeinde, für jeden Haushalt (...) jederzeit dieselben Dienstleistungen anbietet wie für jemanden, der in der Mainzer Neustadt lebt“, sagte SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer am Freitag in Mainz. Die Koalition habe immer mehr den Eindruck, „dass die Deutsche Post AG sich aus dieser Notwendigkeit verabschieden möchte über Test- und Modellversuche“. Er nannte die Zustellung an drei Tagen pro Woche als Beispiel.

Bei der Bundesnetzagentur hatte sich die Kritik an der Post gehäuft. Im vergangenen Jahr waren 6100 schriftliche Beschwerden eingegangen, das um war die Hälfte mehr als im Jahr zuvor. Die Hälfte der Beschwerden betrifft die Briefbeförderung und Briefzustellung. Der Bonner Konzern war zudem in Kritik geraten, weil er Angestellte nur unbefristet übernimmt, wenn sie zuvor innerhalb von zwei Jahren nicht mehr als 20 Krankheitstage hatten.