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Kollektives Schweigen im Prozess um tödlichen Überfall in der Eifel

Kollektives Schweigen im Prozess um tödlichen Überfall in der Eifel

Mit kollektivem Schweigen der vier Angeklagten ist am Dienstag der Prozess wegen des zehn Jahre zurückliegenden tödlichen Raubüberfalls auf einen Eifeler Geschäftsmann in Mehren (Landkreis Vulkaneifel) fortgesetzt worden.

Die Tatverdächtigen im Alter zwischen 28 und 46 Jahren machten vor dem Trierer Landgericht auch keine Angaben zu ihren Lebensumständen und Werdegang. Das Quartett soll vor zehn Jahren in Mehren (Vulkaneifelkreis) den Geschäftsführer eines Paketdienstleisters ausgeraubt und so schwer verletzt haben, dass das 54-jährige Opfer den Überfall nicht überlebte. Nach Meinung der Verteidiger gibt es keine stichhaltigen Beweise für die Schuld ihrer Mandanten, nur Anhaltspunkte. Auch Staatsanwalt Eric Samel räumte zu Prozessbeginn vor drei Wochen ein, dies werde kein einfaches Verfahren. Mit einem Urteil ist wahrscheinlich erst gegen Jahresende zu rechnen.