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Kommunen können sich für „Dorfbüros“ bewerben

 Der Leiter der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, Rainer Zeimentz. Foto: Peter Zschunke/Archiv
Der Leiter der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, Rainer Zeimentz. Foto: Peter Zschunke/Archiv
Mainz. Das Angebot des Landes zur Einrichtung kommunaler „Dorfbüros“ findet reges Interesse. Zu einer Informationsveranstaltung am 16. April in Bingen hätten sich bereits kurz nach der Einladung 28 Vertreter von ländlichen Gemeinden angemeldet, sagte der Leiter der Entwicklungsagentur, Rainer Zeimentz. dpa

Erfahrungen mit einem solchen „Coworking Space“, einem Raum zum Anmieten von Büroarbeitsplätzen, hat die Entwicklungsagentur mit dem 2017 gestarteten Modellprojekt „Schreibtisch in Prüm“ gesammelt.

In diesem und den beiden nächsten Jahren sollen nun jeweils drei neue „Dorfbüros“ mit finanzieller Unterstützung entstehen, für die sich Kommunen im ländlichen Raum bewerben können. Neben einer Beratung durch die Entwicklungsagentur gibt das Land bis zu 25 000 Euro für die Einrichtung und bis zu 25 000 Euro pro Jahr für die ersten drei Projektjahre. Die Kommunen verpflichten sich dabei, den Coworking Space mindestens ein viertes und fünftes Jahr in Eigenregie zu betreiben. Die „Dorfbüros“, sagt der für die Kommunen zuständige Innenminister Roger Lewentz (SPD), „sollen dazu beitragen, den ländlichen Raum weiter zu stärken und durch neue Arbeitsformen zukunftsfähig zu gestalten.“

Coworking Space M1

Schreibtisch in Prüm

Dorfbüros Rheinland-Pfalz