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Kongress beginnt mit Demonstration gegen Prostitution

 Eine Prostituierte wartet in ihrem Zimmer in einem Bordell auf Kundschaft. Foto: Andreas Arnold/Archivbild
Eine Prostituierte wartet in ihrem Zimmer in einem Bordell auf Kundschaft. Foto: Andreas Arnold/Archivbild
Mainz. Mit einer Kundgebung hat am Dienstag der „Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen“ in Mainz begonnen. Zehn Aussteigerinnen trafen am Nachmittag nach einem etwa 200 Kilometer langen Fußmarsch von Straßburg in der Landeshauptstadt ein. dpa

Zusammen mit - nach Polizeiangaben - rund 80 Demonstranten forderten sie eine Verschärfung der Prostitutionsgesetzgebung in Deutschland. Auf Plakaten war unter anderem zu lesen: „Prostitution ist Ausbeutung“ und „Sagt Ja zur Kriminalisierung der Freier“.

Mit dem Marsch wollten die Frauen auf die prekären Zustände in der Prostitution aufmerksam machen, sagte Ruth Müller, Sprecherin von Solwodi, einem Mainzer Verein, der den dreitägigen Kongress ausrichtet. Unter den Referenten ist auch Frauenrechtlerin Alice Schwarzer. Zum Abschluss soll am Donnerstag eine Mainzer Erklärung verabschiedet werden.

Programm für den Kongress