Konstruktive Gespräche

BERLIN/BITBURG. (mr) Die Entscheidung, ob die frühere US-Air-Base in Bitburg fliegerisch nutzbar wird, steht unmittelbar bevor. Dies ist das Ergebnis einer Unterredung am Dienstag im Berliner Verkehrsministerium.

Nach Aussage der Bundestagsabgeordneten Karl Diller (SPD), Peter Rauen (CDU) und Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) soll schon sehr bald die Entscheidung über die fliegerische Nutzung des ehemaligen US-Militärflugplatzes Bitburg fallen. Bei einem Gespräch im Bundesverkehrsministerium, an dem auch Vertreter der Hardthöhe teilnahmen, hätten die Abgeordneten festgestellt, "dass beide Ministerien gemeinsam daran arbeiten, noch in diesem Jahr die offenen Fragen zu lösen und mit der amerikanischen Seite zu einer Einigung zu kommen".Die Abgeordneten begrüßten zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Flugplatz Bitburg GmbH, Michael Billen, "dass damit die leidige Hängepartie bald ein Ende haben wird."

Das Verteidigungsministerium berichtete indes von "konstruktiven Gesprächen mit der US-Seite auf verschiedenen Ebenen".

Um zum Ziel zu kommen, seien laut Verteidigungsministerium drei Lösungswege denkbar, von denen nun zwei im Detail geprüft werden sollen. Dabei geht es in erster Linie um die Klärung der Rechtsgrundlagen - und damit der Haftung.

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