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Kontrollen an Grenzen zu Frankreich und Luxemburg begonnen

Wartezeiten : Kontrollen an Grenzen zu Frankreich und Luxemburg begonnen

An der Grenze zum Saarland sind am Montagmorgen bereits erste Autofahrer aus Frankreich abgewiesen worden. Sie hätten keinen triftigen Reisegrund angeben können, sagte Karsten Eberhardt, Sprecher der Bundespolizei, am Grenzübergang Goldene Bremm in Saarbrücken.

Es versuchten aber nicht nur Franzosen einzureisen, sondern auch Menschen anderer Nationalitäten. Seit Montagmorgen wird der Einreiseverkehr nach Deutschland unter anderem an Grenzübergängen zu Frankreich und Luxemburg streng kontrolliert, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Grenzkontrollen an der A64 - Das sagen Autofahrer

Deutsche Staatsbürger dürften selbstverständlich einreisen ebenso wie Pendler und Lastwagen mit Waren, sagte der Sprecher. An dem Grenzübergang habe sich bereits am Morgen ein langer Stau gebildet: Zwei Einreisespuren würden auf einer zusammengeführt. Jeder Fahrer werde befragt, sagte der Bundespolizei-Sprecher.

In den ersten fünf Minuten seien um die zehn Fahrer zurückgewiesen worden, sagte Eberhardt. Sie hätten angegeben, im Saarland einkaufen oder Bekannte besuchen zu wollen. Die Bundespolizisten markierten mit Kreide an den Reifen ihrer Autos, dass sie abgewiesen wurden. So könnten sie an einem anderen Grenzübergang schnell erkannt werden und müssten nicht erneut überprüft müssen, sagte der Sprecher.

Die Bundespolizei kontrolliert auch bei Schengen die Einreise aus Luxemburg. Zunächst konzentriere man sich auf die größeren Grenzübergänge, werde aber im Laufe des Tages die Posten auch auf kleinere Übergänge ausweiten, sagte der Sprecher.