KORREKTUR

Bei dem gestern auf Seite 2 unserer Zeitung erschienenen Interview mit dem Trierer Politikwissenschaftler Markus Linden wurde irrtümlich die nicht autorisierte Version abgedruckt. Linden hat, nachdem das Gespräch mit ihm geführt wurde, das Interview gegengelesen, eine Antwort umformuliert und die geänderte Version der Redaktion zukommen lassen.

Leider ist jedoch die nicht geänderte Version erschienen. Das bitten wir zu entschuldigen. Hier die von Linden korrigierte Antwort auf die Frage: Das heißt, man hätte gar nicht über den Brexit das Volk abstimmen lassen dürfen? "Ich bin gegen Referenden über so weitreichende Fragen. Eine Entscheidung eines Parlaments hat deutlich mehr Gewicht als eine solche Volksabstimmung. Eine Parlamentsentscheidung bietet Raum für Kompromisse und verschiedene Perspektiven. Außerdem kann man Abgeordnete abwählen. Diese Verantwortlichkeit ermöglicht demokratische Dynamik. Ein Referendum mit einer schlichten Ja-/Nein-Frage lässt keine argumentative Debatte mehr zu. Fehler lassen sich kaum revidieren und werden schneller gemacht." wie